Rap-HipHop-Musik : Hell S Kitchen

Hell S Kitchen

EUR 12,81

  1. Highway to Hell Vocals: Tom Gaebel
  2. Jump Vocals: Sam Leigh-Brown
  3. Nothing else matters Vocals: Xavier Naidoo
  4. Iron horse Vocals: Cappuccino
  5. Ain t talking bout love Vocals: Ring Ding Trombone: Nils Wogram
  6. Back in black Vocals: Max Mutzke
  7. Smoke on the water
  8. Paranoid Vocals: Cappuccino
  9. I was made for loving you Vocals: Pat Appleton
  10. Walk this way Vocals: Tachi & Cappuccino
  11. Strong arm of the law Vocals: Sam Leigh-Brown
  12. Hell s Bells Vocals: Louie

Das Problem bei vielen Alben, die nur aus Coverversionen bestehen, ist in der Regel die offensichtliche die Ideenarmut, mit der die Musiker den Originalen zu Leibe rückt. Wie man es richtig macht, zeigt, völlig unerwartet, die Jazzkantine. Die seit 1993 aktive Band aus Braunschweig um Bassist Christian Eitner, nimmt sich auf Hell s Kitchen zwölf Metal- und Hardrock-Klassiker zur Brust und das auf äußerst charmante Art und Weise. Zu den Pluspunkten zählt dabei neben der unbändigen Spielfreude, mit der die Jazzkantine hier aufwartet vor allem die stilistische Vielschichtigkeit, mit der man hier zu Werke geht. Egal ob beim von Xavier Naidoo kongenial gesungenen Metallica-Klassiker Nothing Else Matters oder der nicht weniger schmissig inszenierten Kiss-Hymne I Was Made For Loving You, bei der Pat Appleton (DePhazz) die Vocalparts beisteuert, die Band hat immer wieder neue Überraschungen parat und schafft es so, keine Sekunde lang Langeweile aufkommen zu lassen. Zu den weiteren Highlights zählt neben einer unwiderstehlich swingenden Version des AC/DC-Gassenhauers Highway To Hell, eingespielt mit Hilfe von Tom Gaebel, vor allem das von Rapper Cappucino absolut überzeugend gesungene Iron Horse, im Original von Motörhead. Der Jazzkantine gelingt es auf Hell s Kitchen erstaunlich gut, trotz aller stilistischen Abschweifungen, den ursprünglichen Spirit der Originale beizubehalten. Auch das mit Unterstützung von Matz Mutzke eingespielte, mit einem lässigen Funk-Groove unterlegte Back In Black funktioniert ganz hervorragend. --Norbert Schiegl

Bemüht! - ~Sehr schöne klangliche Stimmung, gute Musiker und sehr ordentliche Sänger, die aus sich herausgehen!Aber irgendwie hört sich das alles an, als würde jemand die Leine nicht ganz los lassen.Liegt es am zu großen Respekt vor den Originalen? Liegt es gar daran, dass die Auswahl der Originale nicht allzu inspiriert daherkommt, denn es sind die Rocksongs, die wir alle schon ewig und ständig immer wieder bei allen Gelegenheiten aufgebrüht bekommen, da geht einem schon beim Hören der Schwung aus. So gesehen muss man sogar großen Respekt vor den Musikern haben, dass sie sich noch ganz gut motivieren konnten...Wie auch immer, locker und elegant ist das nicht, sondern alle Beteiligten scheinen sich oder das Projekt viel zu ernst genommen zu haben. Das überträgt sich leider auf die Stimmung.Wo die Jazzkantine viel zu bemüht klingt und dabei verkrampft dem Werk Niveau einhauchen möchte, da wird sie z.B. mit Schmiss von Richard Cheese überrollt, der beim Zurücksehen ein breites Grinsen im Gesicht haben dürfte.Paul Anka hat übrigens ein zwar weniger jazziges, aber doch ähnliches Swing- und Bigbandalbum aufgenommen, mit bekannten Pop- und Rockstücken, Rock Swings. Das ist wirklich großartig. Professionell und trotzdem locker, sowie mit Respekt, aber auch der nötigen Distanz zu den Originalen.Solche Scheiben leiden immer unter dem Nachteil, dass man sich schneller satt hört, als bei neuen Kompositionen. Für dieses Album dürfte das aufgrund der Auswahl der Stücke besonders gelten, auch wenn das ganze klanglich nicht alltäglich und versiert umgesetzt ist.

Open mind for a different view... - Eine Jazz-Scheibe mit Cover-Versionen von 12 der größten Songs der Rockgeschichte???Entweder man geht damit total baden...,oder es kommt dabei eine der geilsten Scheiben des Jahres heraus.Jeder einzelne Track vermittelt eine völlig neue Seite dieser Klassiker,die dadurch fast zu eigenständigen Songs werden.Man merkt den Künstlern jederzeit an,daß sie mit Spaß bei der Sache sind (unterstelle ich mal ,-) ) und die Auswahl der Vocalists paßt wie die Faust aufs Auge.Als Fazit eine Scheibe,die auch nach Jahren sicherlich nicht im Plattenregal verstauben wird,und die man immer mal wieder gern hervorholt...,vorausgesetzt man hält es mit den Worten von James Hetfield: Open mind for a different view!...and nothing else matters!

Metal goes Jazz - macht Spass! - Die Höhepunkte: Paranoid als Groovemonster im Stile von Stretch s Why did you do it, Nothing else matters als Gänsehaut-Soulballade mit Xavier Naidoo, I was made for loving you als Barjazz - alles in allem ein spannend arrangiertes Album, das mir um einiges besser gefällt als vorangegangene Versuche von Paul Anka oder Pat Boone.

Gewollt - aber nicht gekonnt - Da ich ein großer Fan der Jazzkantine bin, habe ich voller Vorfreude die CD gekauft, aber auch nach mehrmaligem Hören ist es für mich nicht das, was ich mir vorgestellt habe. Die Songs wirken ohne Charme - bis auf wenige Ausnahmen - und klingen für mich nicht wirklich ausarrangiert mit wenig Liebe zum Detail. Wer wirklich bekannte Songs verjazzt hören will, sollte zu Jessica Gall greifen - zwar sind das keine Hardrocksongs, aber dort wird diesen alten Liedern ein ganz neues Leben eingehaucht!

Selten so was Geiles gehört!!! - Kompliment an diese Truppe! Als eingefleischter Rocker und Freund der harten Töne stehe ich solchen Projekten immer sehr skeptisch gegenüber. Erst recht, wenn es ACDC an den Kragen gehen soll. Doch diese Scheibe ist der Wahnsinn! Die Interpretation der Originale ist einfach super gelungen. Ein ganz großer Wurf. Die Scheibe macht ohne Ende Spaß und sorgt für gute Laune. Jeder der auch nur die geringste Spur von Rhythmus im Blut hat wird hier mitgehen. Kaufen!!!




Hell S Kitchen